Iran: Hinrichtungen verhindern!

Amnesty-Mahnwache gegen die Todesstrafe in den USA vor der US-Botschaft in Berlin im Jahr 2010 © Amnesty International, Foto: Christian Jungeblodt

Iran: Feministin erneut zum Tode verurteilt

Die iranische Menschenrechtsverteidigerin Sharifeh Mohammadi (Archivaufnahme)       ©privat

Der iranischen Menschenrechtsverteidigerin Sharifeh Mohammadi droht erneut die Hinrichtung, nachdem sie im Februar 2025 von einem Revolutionsgericht in Rascht ein zweites Mal zum Tode verurteilt wurde. Ihr Todesurteil wegen “bewaffneter Rebellion gegen den Staat” (baghi) basiert lediglich auf ihren friedlichen menschenrechtlichen Aktivitäten für Frauen und Arbeitnehmer*innen. Im Oktober 2024 hatte der Oberste Gerichtshof ihre Verurteilung und das im Juni 2024 verhängte Todesurteil aufgehoben und ein weiteres Verfahren vor einem niedrigeren Gericht angeordnet. Im Dezember 2024 fand ein grob unfaires Wiederaufnahmeverfahren statt. Ihre Vorwürfe wegen Folter und anderer Misshandlungen wurden zu keinem Zeitpunkt untersucht.

Setzt euch für Sharifeh Mohammadi ein!

 

Wegen “bewaffneter Rebellion gegen den Staat” (baghi), “Feindschaft gegen Gott” (moharebeh) und “Verdorbenheit auf Erden” (ifsad fil-arz) zum Tode verurteilt

Mehdi Hassani (links) und Behrouz Ehsani droht im Iran unmittelbar die Hinrichtung. ©privat

Behrouz Ehsani und Mehdi Hassani droht im Gefängnis von Ghezel Hesar in der Provinz Alborz die Hinrichtung, nachdem der Oberste Gerichtshof ihren Antrag auf gerichtliche Überprüfung abgelehnt hat. Sie waren im September 2024 in einem grob unfairen Prozess zum Tode verurteilt worden. Der Prozess dauerte nur fünf Minuten und war von Vorwürfen über Folter und andere Misshandlungen zur Erzwingung von “Geständnissen” geprägt.

Bitte versucht die Hinrichtungen von Behrouz Ehsani und Mehdi Hassani zu stoppen!