Amnesty International Gruppe Unna

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Gruppe Unna

09.08.2016

Infostand am 20.08.2016

Mit einem Infostand in der Fußgängerzone möchte die Unnaer Gruppe von Amnesty International am Samstag den 20. August 2016, von 10 bis 14 Uhr, auf die Massenüberwachung in Nordkorea aufmerksam machen. Die Regierung kontrolliert die Nutzung von Mobiltelefonen und Internet immer stärker, um ihr absolutes Informationsmonopol zu erhalten.

© Amnesty International

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09.05.2016

Neues Rekordergebnis beim Briefmarathon 2015

Der Briefmarathon war auch 2015 wieder ein voller Erfolg. Interessierte aus der ganzen Welt schickten insgesamt 3.776.809 Appelle, um sich für Menschen, deren Rechte verletzt werden, einzusetzen. Das waren über eine halbe Million mehr als beim Briefmarathon 2014.

Albert Woodfox nach seiner Freilassung: © AI USA/Jasmine Heiss

Briefschreiber aus ganz Deutschland haben erheblich zu diesem weltweiten Protest beigetragen: Mit 253.587 Appellen konnten die Zahlen aus dem Vorjahr noch einmal um fast 50 % gesteigert werden. Dieses großartige Ergebnis konnte unter anderem durch die Kooperation mit 259 Schulen (mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr) erzielt werden. Auch aus Unna waren wieder viele Briefe dabei. Weiterlesen ...


08.03.2016

SOS Europa - Erst Menschen, dann Grenzen schützen

© borderline europe

Informationsabend mit einem aktuellen Film über Fluchterfahrungen und -hintergründe mit anschliessender Diskussion im Zentrum für Information und Bildung (ZIB) in Unna.

Veranstaltungsbeginn ist um 19:30 Uhr


22.02.2016

Europa: Schutz oder Abwehr von Flüchtlingen

Die europäische Flüchtlingspolitik

Donnerstag 18. Februar 2016. Am vergangenen Donnerstag hielt Wolfgang Grenz, Asylexperte von Amnesty International, einen Vortrag in der Ev. Stadtkirche Unna, zur aktuellen EU-Flüchtlingspolitik. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Schätzungen zufolge, sind in den letzten Jahren tausende Menschen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ertrunken. Die Länder der europäischen Union haben sich davon weitgehend unbeeindruckt gezeigt. Erst mit zwei tragischen Schiffsunglücken vor Lampedusa im Oktober bzw. November 2013, mit insgesamt über 500 Toten, erfolgte ein Umdenken. 9 Millionen Euro monatlich investierte Italien in die Operation "Mare Nostrum" und rettete damit 155.000 Menschen aus dem Mittelmeer, bis die Operation, aus finanziellen Gründen eingestellt werden mußte.

Die 2014 darauf folgende EU-Operation "Triton", mit nur einem Drittel der finanziellen Ausstattung von "Mare Nostrum", konnte nicht verhindern, das weiterhin jedes Jahr über 3000 Menschen im Mittelmeer ertrinken, zuletzt über 3600 Tote im Jahr 2015. Weiterlesen ...


14.02.2016

Ausstellung Bootsflüchtlinge in der ev. Stadtkirche

Unter dem Titel "SOS Europa - Menschenrechte haben keine Grenzen" ist vom 14. Februar bis zum 25. März 2016, in der ev. Stadtkirche Unna, eine Ausstellung zum Thema "Bootsflüchtlinge" zu sehen.

Öffnungszeiten der Stadtkirche

Dienstag bis Freitag: 10 - 13 und 15 - 17 Uhr
Samstag: 10 - 14 Uhr








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05.12.2015

Briefmarathon 2015

Mitglieder der Unnaer Amnesty-Gruppe werden auch in diesem Jahr wieder mit einem Infostand zum Briefmarathon im ZIB vertreten sein. Am Samstag, den 05. Dezember können die vorbereiteten Appellbriefe zwischen 10:30 Uhr und 14:00 Uhr direkt am Infostand unterschrieben und in die bereitgestellte Sammelbox eingeworfen werden.

Unter dem Motto "Dein Brief kann Leben retten!" schreiben jedes Jahr rund um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember Hunderttausende auf der ganzen Welt Briefe und Appelle an Menschen, die sie noch nie getroffen haben. Ein einzelner Brief kann ungelesen weggelegt werden, aber Tausende, die auf die Einhaltung der Menschenrechte pochen, sind für Regierungen und Justizbehörden wesentlich schwieriger zu ignorieren. Jeder kann mitmachen beim Amnesty-Briefmarathon und Briefe, E-Mails, Faxe, Online-Appelle oder SMS für Menschen in Gefahr schreiben.

In diesem Jahr setzt sich die Unnaer Amnesty-Gruppe für Rania Alabassi, AbdulrahmanYasin und ihre Kinder (Syrien) und für Costas (Griechenland) ein. Die syrische Familie um Rania Alabassi wurde im März 2013 vom syrischen Geheimdienst festgenommen. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur. Die syrischen Behörden weigern sich, die Familienangehörigen von Rania über die Vorgänge oder den Verbleib der Familie zu informieren. Amnesty geht davon aus, dass die Familie Opfer von vielen des gezielten staatlichen Verschwindenlassens wurde. Der griechische Transgender Costas und sein Partner, ein Flüchtling, wurden am 23.08.2014 bei einem homophoben und rassistischen Angriff brutal zusammengeschlagen. Bis heute wurden die Täter weder identifiziert noch bestraft. In gang Griechenland versagen Polizei und Regierung dabei, die zunehmenden Fälle von diskriminierender und rassistischer Gewalt zu unterbinden.
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